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    Anycubic Kobra X 3D printer, 300°C Hotend Multi-color Printing

    • 663000 IQD
    4.7 / 5 (27 reviews)

    Brand: ANYCUBIC

    • 3D printer, 300°C Hotend Multi-color Printing
    ASIN:
    • B0GQ98Z7HM
    Category:
    • 3D Printers
    brandANYCUBIC
    materialMetall
    weight10.2 Kilograms
    dimensions‎44.15 x 44.88 x 45.13 cm; 10.2 kg
    Manufacturer‎ANYCUBIC
    Manufacturer reference‎DE-KBX0WH0A-O-0226-B
    Product Dimensions‎44.15 x 44.88 x 45.13 cm; 10.2 kg
    ASIN‎B0GQ98Z7HM
    Guaranteed software updates until‎unknown
    Item weight10.2 Kilograms
    Compatible devicesPC, Smartphone
    • 3D printer, 300°C Hotend Multi-color Printing

    Vom i3 Mega S zum Kobra X – das Upgrade hat sich echt gelohnt!

    5/5 · mauri

    Als erfahrener Anycubic-Nutzer (hatte vorher den i3 Mega S und den Kobra 2 Pro) bin ich von der Hardware des Kobra X beeindruckt. Die Kühlung wurde massiv verbessert, was bei den hohen Geschwindigkeiten auch nötig ist.Das Gehäuse ist stabil, Vibrationen werden gut abgefangen (Input Shaping funktioniert top). Im Vergleich zum Kobra 2 Pro ist er noch einmal ein Stück leiser und zuverlässiger bei langen Druckjobs. Ein echtes Arbeitstier für jeden Maker!Ich werde die Rezension nach den ersten 100 Druckstunden nochmal updaten, um zu sehen, wie er sich im Dauereinsatz schlägt. Aktuell aber eine klare Empfehlung!

    Toller Drucker der alles kann was man können sollte

    4/5 · Andrea B.

    Zunächst zu mir, ich bin schon ein alter Hase was 3D Druck angeht. Mein erster 3D Drucker war ein immer wieder zu fixender A8, der mit 3mm Filament von mir befeuert wurde. Dann kamen die üblichen Verdächtigen. Kurzum, ich bin dahingehend kein unbeschriebenes Blatt, wie es so schön heißt.Nun konnte ich die Bekanntschaft mit dem Anycubic Kobra X machen. Ein Bettschubbser, was mich eigentlich stört, da ich da doch lieber die Core XY-Drucker vor mir habe. Also Drucker, die eine starre Druckplatte haben, die sie nur nach oben, respektive unten bewegen. Der Vorteil: Das Druckobjekt wird nicht durch die Gegend transportiert und nur der Druckkopf muss sich bewegen.Vorweg, der Kobra macht fantastische Drucke. Ich war bei dem Resultat wirklich begeistert. Das ist genau, das ist sauber gedruckt, das hätte ich nicht vermutet. Aber wo Licht, da auch schatten - davon später mehr.Vor einigen Tagen lass ich noch auf Facebook, dass es ja ein "Billigdrucker" sei. Mich nervt immer dieses Geschwätz, da teure Sachen Müll produzieren können und das günstigste Ding das teuerste übertrumpfen kann. Das Günstig beim Kobra merkt man an der Haptik, mit dem Plastik überall. Aber ich will mit dem Drucker keine Beziehung eingehen, sondern ihn drucken lassen. Und dass das auch andere so sehen, erkenne ich aktuell öfter, da ich bereits Druckerfarmen mit dem Kobra X gesehen habe. Eigentlich verortet man bei sowas eher einen anderen Hersteller mit anderen Druckermodellen.Der Kobra verspricht viel, so zum Beispiel auch das Drucken von TPU. Das geht zwar, aber nicht mit der vollen Range an TPU-Material welches üblich ist. Und unter uns, ich würde nur ungerne TPU aus diesem Druckkopf fummeln, welcher dann etwas anders aufgebaut ist als die Druckköpfe, die man sonst so kennt. Denn im Druckkopf des Kobras steckt dessen Besonderheit: Das Wechselsystem für das Filament.Der Druckkopf ist pfiffig. Das Ding ist so konzipiert, dass es beim Filamentwechsel nicht unmengen an Filament verschwendet. Das ist bei anderen Druckern durchaus anders. Da nimmt schnell mal der Abfall größere Dimensionen als das eigentliche Druckobjekt an.Durch den Druckkopf sind vier unterschiedliche Farben zu drucken. Will man mehr, muss man sich ein entsprechendes Ace 2 zulegen (alte Versionen gehen nicht!) und erhält dann drei weitere Farben. 

Wieso drei? Weil das Ace an einen Slot des Druckkopf des Kobras gesteckt wird. Will man NOCH mehr Farben, muss man sich ein weiteres Ace zulegen und erhält dann, wer hätte es gedacht, weitere drei Farben.Die Einrichtung des Druckers geht ganz gut von der Hand. Da das WLan des Druckers nicht das Beste ist, habe ich (und das als Tipp) einenen Hotspot mit meinem Smartphone erzeugt und dann das Firmwareupdate darüber gemacht. Das ging dann besser als über das eigentliche WLan.Nach einem Update habe ich dann den Drucker Grundkonfiguriert und ihn seine Programme ablaufen lassen. Dabei checkt der Drucker die Beheizung des Gerätes, die Resonanz um Wackler rauszunehmen, die Geräuschentstehung und soweiter und sofort. Tja, am Ende ist er dann perfekt konfiguriert!?!

Denkste! Mein erster Druck: 
Der Druckkopf kratzt an der Oberfläche der Platte und zerrkatzt sie dauerhaft. Sehr, sehr ärgerlich! (siehe Bild)Ich hörte noch: "Hey, das ist aber nicht normal!" und brach den Druck ab und so war die schöne Platte dann an mehreren Stellen beschädigt. Anscheinend hat der Kobra an diesen Stellen gedacht, er müsse hier etwas kompensieren. 

Daher mein Tipp:Platte einmal umdrehen (die ist beidseitig verwendbar!), kalibrieren lassen. Keinesfalls anfassen! Zuhören was passiert und wenn da was kratzt, sofort abbrechen! Bei dem Druckkopf des Kobras sieht man eben auch leider nicht, was er da grade fabriziert.Sowas hatte ich in den ganzen Jahren nie gehabt - sorry! Aber, jetzt druckt er perfekt und wenn ich perfekt sage, dann meine ich wirklich perfekt. 

Der Druck mit einfachem PLA hat ein extrem gutes Finish. Das habe ich nicht erwartet und er druckt besser als mein anderer Drucker. Gut, wie die Resindrucker kann er natürlich nicht drucken, aber die sind ja auch für andere Dinge konzipiert.Was die Lautstärke angeht, so ist der Drucker schon extrem leise. Das hätte ich ihm auch nicht zugetraut.Dass der Poop, wie auf dem Bild zu sehen, seitlich rausgedrückt wurde... verzeihen wir das mal. Schön ist es dennoch nicht.Ebenso unschön ist, dass die Druckplatte keinerlei verzug erlaubt, sonst knallt sie gegen das Display. Zwischen Display und Druckplatte sind nur wenige Millimeter Zwischenraum, das kann problematisch werden. Dazu muss man aber erwähnen, dass der Drucker sowieso recht breit daherkommt, sodass weiterer Platz einen noch breiteren Drucker zur Folge hätte.Wo wir grade das Display erwähnten: Das ist snappy, reagiert zügig so wie man es erwartet. Die Infomationen sind sinnig. Hier und da sind noch ein paar Übersetzungsfehlerchen.Kommen wir zum Fazit: 
Auch wenn manche das Gerät als Billigdrucker deklarieren - dieser Drucker bietet viel für sein Geld! Das Wechselsystem ist intelligent konzipiert und spart gegenüber den ganz großen Playern nicht nur Filament, sondern auch Zeit - wenn man denn in mehreren Farben drucken möchte. Der Ausdruck ist (zumindest bei meinen Drucken) absolute Spitze. Vielleicht drücken andere Drucker schneller Filament aus den Düsen, allerdings kosten diese dann eventuell das Doppelte von diesem Gerät.Arbeiten muss Anycubic unbedingt an der Anbindung des Gerätes an Orcaslicer und Konsorten. Die Software von Anycubic (die eben auf Orca basiert:)) ist zwar durchaus gut, denn eigentlich ist es ja ein Orcaslicer, aber ich will nicht für jeden Drucker irgendeinen Slicer auf meinem Rechner haben müssen. Wenn der Käufer "nur" einen Drucker, oder "nur" Anycubic verwendet, dann fällt das nicht so ins Gewicht - dennoch bleibt eine Abhängigkeit dem Willen von Anycubic gegenüber dass sie dann ihren Slicer uptodate halten.Der Kobra X ist ein 3D Drucker der nicht nur begeistern kann, sondern wirklich begeistert.Was sich der Drucker nicht nachsagen lassen muss, dass er ein Billigdrucker sei. Wer PLA/PETG drucken will, hat den perfekten Begleiter.Verbesserungspotential ist dennoch da.

    Kann der Kobra X meinen A1 in Rente schicken?

    5/5 · DiscoVolante

    Ich nutze seit über einem Jahr einen A1 inkl. AMS und war bis auf wenige Kleinigkeiten sehr zufrieden. Jetzt hatte ich allerdings die Chance, den neuen Anycubic Kobra X Drucker zu testen, welcher von Bauart und Aufgabenfeld der perfekte Konkurrent zum A1 ist, im Rahmen eines Amazon Vine Tests auszuprobieren.Der Aufbau war problemlos, wenn auch etwas umständlicher als bei meinem alten Drucker. Diesen hatte ich damals bis auf die Transportsicherungen komplett vormontiert bekommen. Beim Kobra X muss das Portal mit vier Schrauben auf der Basis verschraubt und drei Kabel angeschlossen werden. Der Abfallabstreifer wird ebenfalls mit einer Schraube angebracht. Die Filamenthalter sitzen oben auf dem Portal und ermöglichen vier Spulen anzubringen.Und das ist auch schon der größte Vorteil des Kobra X: Es ist kein zusätzliches AMS für den Vierfarbdruck notwendig. Die komplette Wechsel-Mechanik sitzt im Druckkopf. Ein geniales System steuert den Andruck des Filmentmotors auf die einzelnen Stränge, und alles innerhalb des Druckkopfs. Der Filamentschneider sitzt extrem nah an der Düse, was den Abfall der bei einem Farbwechsel erzeugt wird wesentlich verringert, da weniger Restmaterial in der Düse verbleibt. Diese Mechanik gefällt mir wesentlich besser als bei meinem alten Drucker. Eine LED-Anzeige auf dem Druckkopf vorne zeigt an, welches Filament gerade gedruckt wird.Alles in allem ein extrem cleveres System das sehr viel Platz, Abfall und Zeit spart.Verglichen mit meinem alten Drucker geht der Wechsel wirklich um die 30 Sekunden schneller von statten, was sich bei größeren Projekten schon summiert und zu einer erheblichen Zeitersparnis führt.Auch der Abfall beim Farbwechsel ist geringer, auch nicht ganz so gering wie uns der Hersteller verspricht. Denn der kürzere Filamentweg ist eine Sache um Abfall zu sparen, andererseits ist der Faktor der Reinigungsmenge im Anycubic Slizer Next auch standardmäßig auf 0,7 eingestellt. Das reicht aber nicht ganz, um die Düse komplett zu säubern, daher kommt es vor allem beim Farbwechsel von dunklen auf helle Farben immer wieder zur Verunreinigungen. Stellt man den Faktor auf den Standardwert 1, welchen auch mein alter Drucker verwendet, fällt wieder mehr Abfall an, dafür sind die Farbwechsel dann auch perfekt. Es ist immer noch weniger als bei meinem alten Drucker, aber der Unterschied ist nicht mehr ganz so groß.Ebenso erwähnen sollte man noch die integrierte 720p Kamera mit LED Licht, mit der man seinen Druck von unterwegs beobachten oder Zeitrafferaufnahmen erstellen kann.Und da sind wir dann auch schon beim größten Kritikpunkt. Die Software. Hier hat die Konkurrenz leider noch die Nase vorn. Der Slicer Next ist zwar auch "nur" ein Fork des bekannten Orca-Slicers, so wie viele andere Konkurrenten auch, dennoch gibt es Verbesserungspotential. Im habe auf dem Mac immer noch hin und wieder das bekannte Flackern und einige weitere kleine Fehler und Bugs. Und auch die Community ist noch nicht so umfangreich wie bei der Konkurrenz. Hier hat Anycubic ja sein eigenes Portal "Makeronline". Das ist leider noch nicht so belebt und umfangreich wie die schon länger bestehenden Portale. Auch fehlen hier Features wie 3D Voransichten und ein Dark-Mode. Immerhin lassen sich von dort aus Modelle direkt im Slicer Next öffnen.Auch die Smartphone App wirkt noch nicht ganz so rund. Da dies aber Plattformen nicht nur für diesen Drucker, sondern auch für die kommenden Anycubic Geräte sein werden, gehe ich davon aus dass hier noch sehr viel im Laufe der Zeit verbessert wird.Der wichtigste Punkt: Der Druck.Hier gibt es absolut keine Beanstandung. Natürlich wurde zuerst standesgemäß ein Benchy mit frisch getrocknetem Bambu PLA gedruckt, welches sauber, ohne Stringing, Überhangprobleme, etc. gedruckt wurde. Mit bloßem Auge kann ich keinen Unterschied zu meinen A1 Benchys erkennen. Natürlich habe ich auch eine komplette First Layer gedruckt, welche dank automatischem Bed-Leveling ebenfalls sauber und an einem Stück gedruckt wurde.Generell hat man sich was Kalibration angeht sehr verbessert. Es gibt eine Vibrationskompensation, Bed Leveling und sogar eine Lautstärkeoptimierung der Schrittmotoren. Auch ein Flow Sensor ist verbaut der vor dem Druck die Flusseigenschaften des Filaments überprüft. Das alles führt direkt zu sehr guten Druckergebnissen, die für mich sogar besser aussehen als die Ergebnisse der größeren Anycubic Drucker.Wer wert auf sauberen Mehrfarbdruck legt sollte den Faktor beim Reinigungsvolumen auf 1 stellen. Will man trotzdem Filament beim Farbwechsel sparen, der sollte sich mal die Optionen der Düsenreinigung den Punkt "Düse in der Füllung des Objekts reinigen" und "Düse in der Stützstruktur des Objekts reinigen". Mit diesen Optionen kann man sich oft den Reinigungsturm sparen. Das unsaubere Filament wird dann einfach für die nicht sichtbaren innenliegenden Strukturen des Objekts verwendet. Ohne Reinigungsturm ist die Ersparnis oft größer als wenn man mit dem Reinigungsfaktor herumexperimentiert. Einfach mal ausprobieren!Fazit:Für unter 400 EUR ein super Drucker mit genialem Vierfarbsystem. Steht in der Druckqualität meinem alten A1 in nichts nach, Farbwechsel gehen schneller und etwas sparsamer vonstatten. Auch vom Aufbau her spart man sich Stellfläche durch die oben angebrachten Spulenhalter. Die Software und die Plattform werden hoffentlich noch optimiert, ansonsten das Ideale Gerät für alle die jetzt unkompliziert starten wollen.

    Kompakter Mehrfarb-Drucker mit sehr guter Druckqualität und cleverem Filamentsystem

    5/5 · Sascha Wolf

    Der Anycubic Kobra X hat mich insgesamt positiv überrascht. Ich nutze bereits mehrere 3D-Drucker, unter anderem Geräte aus der Kobra-Reihe sowie einen A1 mit Mehrfarbsystem. Dadurch hatte ich eine gute Vergleichsbasis, besonders bei Aufbau, Mechanik, Druckqualität, Software und Mehrfarbdruck.Da ich beruflich auch mit CNC-Technik zu tun habe, achte ich bei solchen Geräten etwas genauer auf Mechanik, Präzision, Wiederholbarkeit und die praktische Bedienung. Genau hier macht der Kobra X einen sehr ordentlichen Eindruck. Er ist kein riesiger Drucker, sondern für einen Mehrfarb-FDM-Drucker angenehm kompakt gehalten. Trotzdem bietet er mit 260 × 260 × 260 mm einen brauchbaren Bauraum für viele Alltagsprojekte, Prototypen, Ersatzteile, Deko-Objekte und mehrfarbige Modelle.Aufbau und erster EindruckDer Drucker kommt gut verpackt in einem vergleichsweise kompakten Karton an. Der Aufbau ist mit dem mitgelieferten Werkzeug schnell erledigt und auch für Einsteiger gut machbar. Der Kobra X ist weitgehend vormontiert, es müssen im Wesentlichen das Portal montiert, einige Kabel verbunden, der Filamentschlauch eingesetzt und der Filamenthalter beziehungsweise die Spulenhalter angebracht werden.Das ist etwas mehr Arbeit als bei manchen nahezu komplett vormontierten Geräten, aber weit entfernt von einem komplizierten Bausatz. Wer schon einmal einen FDM-Drucker aufgebaut hat, ist hier schnell durch. Auch Anfänger sollten damit gut zurechtkommen, sofern sie sich an die Anleitung halten. Revolutionäre Erkenntnis: Lesen hilft. Sogar bei Technik.Die Verarbeitung wirkt sauber und wertig. Bei meinem Gerät gab es keine scharfen Kanten, keine schlecht sitzenden Teile und keine offensichtlichen Verarbeitungsmängel. Der Rahmen steht stabil, die Mechanik läuft sauber und insgesamt macht der Drucker einen deutlich besseren Eindruck, als man es in dieser Preisklasse früher erwarten konnte.Kompakter Aufbau trotz vier FarbenEin großer Vorteil des Kobra X ist das integrierte Vierfarb-System. Anders als bei Systemen mit externem AMS oder zusätzlicher Filamentbox sitzt die entscheidende Wechselmechanik direkt im Druckkopf. Dadurch braucht man neben dem Drucker kein separates großes Modul für den Vierfarbdruck.Die Filamentrollen sitzen oben am Portal. Das spart Stellfläche und macht den Drucker trotz Mehrfarb-Funktion angenehm kompakt. Natürlich braucht man nach oben etwas Platz für die Rollen, aber auf dem Tisch bleibt das System übersichtlich. Für kleinere Werkstätten, Hobbyräume oder Schreibtische mit begrenztem Platz ist das ein echter Vorteil.Technisch ist das System clever umgesetzt. Der Druckkopf steuert den Andruck des Filamentantriebs auf die jeweiligen Filamentstränge, und der Wechsel erfolgt sehr nah an der Düse. Dadurch ist der Filamentweg kurz, was sowohl Zeit als auch Material beim Farbwechsel sparen kann. Anycubic selbst bewirbt den Kobra X als 4-Farb-Drucker ab Werk, der mit zusätzlichem Zubehör auf bis zu 19 Farben erweitert werden kann.Mehrfarbdruck und FilamentwechselDer Mehrfarbdruck ist aus meiner Sicht einer der spannendsten Punkte dieses Druckers. Der Materialwechsel läuft sauber und zuverlässig durch. Im Vergleich zu meinem bisherigen Mehrfarbsystem geht der Wechsel spürbar schneller. Je nach Modell und Anzahl der Farbwechsel summiert sich das deutlich.Durch den kürzeren Filamentweg entsteht auch weniger Abfall als bei manchen anderen Systemen. Ganz ohne Purge-Material funktioniert Mehrfarbdruck aber natürlich nicht. Wer glaubt, dass vier Farben ohne Wechselabfall funktionieren, glaubt vermutlich auch an knotenfreie Kabelschubladen.Wichtig ist: Die tatsächliche Sauberkeit der Farbwechsel hängt stark von den Slicer-Einstellungen ab. Der voreingestellte Reinigungsfaktor ist recht sparsam. Das reduziert zwar den Materialverbrauch, kann aber besonders beim Wechsel von dunklen auf helle Farben zu leichten Farbresten führen. Wer perfekte Farbwechsel möchte, sollte den Reinigungswert entsprechend erhöhen. Dann steigt der Abfall wieder etwas, die Ergebnisse werden aber sauberer.Sehr sinnvoll sind die Optionen, die Düse in der Füllung oder in der Stützstruktur des Objekts zu reinigen. Dadurch kann man den Reinigungsturm teilweise reduzieren oder sogar vermeiden. Übergangsmaterial landet dann in nicht sichtbaren Bereichen des Modells. Das ist oft effektiver, als nur den Purge-Wert blind zu senken.DruckqualitätDer wichtigste Punkt ist natürlich die Druckqualität, und hier liefert der Kobra X sehr überzeugend ab. PLA ließ sich bei mir problemlos verarbeiten. Der klassische Benchy-Test wurde sauber gedruckt, ohne auffälliges Stringing, ohne erkennbare Überhangprobleme und ohne grobe Fehler. Mit bloßem Auge sehe ich bei guten PLA-Drucken keinen klaren Nachteil gegenüber meinem A1.Auch eine komplette First-Layer-Testfläche wurde sauber und gleichmäßig gedruckt. Das automatische Bed-Leveling funktioniert zuverlässig und nimmt einem viel Arbeit ab. Gerade Einsteiger profitieren davon, weil man nicht erst mühsam manuell am Druckbett herumjustieren muss.Die Oberflächen sind sauber, die Maße passen gut, und auch feinere Details werden ordentlich dargestellt. Überhänge und Brücken gelingen zuverlässig, sofern Modell, Material und Profil sinnvoll gewählt sind. Die mitgelieferten Profile im Anycubic Slicer Next liefern direkt gute bis sehr gute Ergebnisse. Das ist gerade für Anfänger wichtig, weil man nicht direkt in die Untiefen von Flussrate, Beschleunigung, Retract und Temperatur abtauchen muss, als hätte man nichts Besseres mit seinem Leben vor.Geschwindigkeit und LautstärkeAnycubic gibt für den Kobra X eine empfohlene Druckgeschwindigkeit von 300 mm/s und eine maximale Geschwindigkeit von 600 mm/s an. Die maximale Beschleunigung liegt laut Anycubic bei 20.000 mm/s².In der Praxis ist der Drucker angenehm schnell. Natürlich sollte man die Maximalwerte nicht so verstehen, dass jedes Modell dauerhaft mit Höchstgeschwindigkeit und perfektem Ergebnis gedruckt wird. Das gilt aber für alle schnellen FDM-Drucker. Entscheidend ist, dass der Kobra X auch bei flotten Profilen sauber arbeitet und nicht direkt an Präzision verliert.Für einen klassischen offenen FDM-Drucker arbeitet er erstaunlich ruhig. Zusätzlich gibt es eine Optimierung der Schrittmotorlautstärke. Das macht ihn nicht lautlos, aber im Alltag angenehm unauffällig. Wer ihn direkt neben dem Arbeitsplatz betreibt, wird ihn natürlich hören. In einem Hobbyraum oder einer Werkstatt ist die Lautstärke aus meiner Sicht völlig in Ordnung.Kalibrierung und technische AusstattungDer Kobra X ist technisch gut ausgestattet. Das automatische Bed-Leveling funktioniert zuverlässig, dazu kommen Vibrationskompensation und eine Prüfung beziehungsweise Anpassung des Materialflusses. Anycubic spricht hier unter anderem von dynamischer Flow-Kontrolle und automatischer Kalibrierung.In der Praxis sorgt das dafür, dass man sehr schnell zu guten Ergebnissen kommt. Gerade die erste Schicht war bei mir direkt sauber. Das ist bei FDM-Druck weiterhin entscheidend, auch wenn moderne Geräte inzwischen so tun, als könne man die Physik per App wegklicken.Praktisch ist außerdem das werkzeuglos wechselbare Hotend mit Schnellverschluss. Wer regelmäßig Düsen oder Hotends tauscht, weiß diesen Komfort zu schätzen. Wartung und kleinere Arbeiten werden dadurch deutlich angenehmer.Das Heizbett erreicht laut Anycubic bis zu 100 °C. Damit ist der Drucker nicht nur auf PLA beschränkt. PLA und PETG lassen sich gut verarbeiten. TPU soll durch die adaptive Extrusionskraft beziehungsweise die Unterstützung von weichem und hartem Filament ebenfalls möglich sein. Ich selbst habe TPU bisher noch nicht getestet, daher bewerte ich diesen Punkt nicht abschließend.Kamera, App und FernzugriffDie integrierte Kamera mit LED-Beleuchtung ist ein praktisches Extra. Sie eignet sich gut zur Überwachung von Drucken und für Zeitrafferaufnahmen. Die Bildqualität ist für diesen Zweck ausreichend. Man sollte keine Filmproduktion erwarten, sondern eine sinnvolle Kontrollkamera.In Verbindung mit App und Netzwerkfunktionen kann man Drucke aus der Ferne überwachen und verwalten. Das funktioniert im Alltag zuverlässig und macht die Nutzung deutlich komfortabler. Gerade bei längeren Drucken ist es angenehm, nicht ständig direkt vor dem Gerät stehen zu müssen.Funktionen wie Fehlererkennung, Spaghetti Detection, Object Skipping und automatisches Fortsetzen nach Stromausfall erhöhen zusätzlich die Alltagssicherheit. Auch externe Tests erwähnen den Kobra X als sehr gut ausgestatteten, einsteigerfreundlichen Mehrfarb-Drucker mit Kameraüberwachung, Fehlererkennung und kabelloser Steuerung.Software und SlicerDer Anycubic Slicer Next ist grundsätzlich gut nutzbar und bringt passende Profile mit. Damit gelingen sofort brauchbare bis sehr gute Drucke. Für Einsteiger ist das wichtig, weil die Hürde deutlich niedriger wird.Trotzdem ist die Software aus meiner Sicht der Bereich, in dem Anycubic noch am meisten verbessern kann. Der Slicer funktioniert, aber das gesamte Ökosystem wirkt noch nicht ganz so ausgereift wie bei der stärksten Konkurrenz. Auf dem Mac können kleinere Darstellungsfehler auftreten, und auch App sowie Makeronline-Plattform wirken noch nicht ganz so rund.Das ist kein Ausschlusskriterium, weil die Hardware sehr gut funktioniert und die Druckqualität überzeugt. Aber wenn man von einem sehr ausgereiften Konkurrenzsystem kommt, merkt man den Unterschied bei Software, Community und Plattform noch.Für wen eignet sich der Kobra X?Aus meiner Sicht richtet sich der Kobra X vor allem an Einsteiger und fortgeschrittene Nutzer, die unkompliziert in den Mehrfarbdruck einsteigen möchten. Er bietet moderne Funktionen, gute Automatik, brauchbare Profile und ein sehr cleveres Vierfarb-System, ohne dass man direkt ein externes AMS danebenstellen muss.Für reine Einfarb-Drucke ist er ebenfalls stark, aber sein besonderer Reiz liegt klar im integrierten Mehrfarbdruck. Wer nur gelegentlich einfache PLA-Teile druckt, braucht die Vierfarb-Funktion vielleicht nicht zwingend. Wer aber Logos, Beschriftungen, farbige Modelle, Deko-Objekte oder funktionale Teile mit Materialwechsel drucken möchte, bekommt hier ein sehr interessantes Gesamtpaket.Positiv:* Sehr gute Druckqualität direkt nach der Einrichtung* Saubere erste Schicht dank zuverlässigem Auto-Leveling* Clever integriertes Vierfarb-System direkt im Druckkopf* Kein separates großes AMS neben dem Drucker notwendig* Kompakter Aufbau trotz Mehrfarb-Funktion* Schneller und effizienter Filamentwechsel* Weniger Abfall beim Farbwechsel möglich* Gute Verarbeitung und stabile Mechanik* Hohe Druckgeschwindigkeit bei sauberem Druckbild* PLA und PETG lassen sich gut verarbeiten* Werkzeuglos wechselbares Hotend* Integrierte Kamera mit LED zur Überwachung* Netzwerk- und App-Funktionen sind im Alltag praktisch* Gutes Preis-Leistungs-VerhältnisHinweise vor dem Kauf:* Software, App und Makeronline wirken noch nicht ganz so ausgereift wie bei der Konkurrenz* Für perfekte Farbwechsel sollte man die Reinigungswerte im Slicer prüfen* Mehrfarbdruck erzeugt weiterhin Abfall, auch wenn der kurze Filamentweg hilft* Einsteiger sollten sich trotz Automatik mit den Grundlagen von FDM-Druck beschäftigenFazit:Der Anycubic Kobra X ist ein sehr überzeugender Mehrfarb-FDM-Drucker mit moderner Technik, guter Mechanik und einem wirklich cleveren Filamentsystem. Besonders gefällt mir, dass die Wechselmechanik direkt im Druckkopf sitzt und kein separates großes AMS neben dem Drucker benötigt wird. Das spart Platz, verkürzt den Filamentweg und macht Farbwechsel schneller sowie effizienter.Die Druckqualität ist sehr gut. PLA und PETG ließen sich zuverlässig verarbeiten, die erste Schicht war sauber, und auch Details, Überhänge und Brücken wurden ordentlich gedruckt. Im Vergleich zu meinem A1 mit Mehrfarbsystem muss sich der Kobra X bei der reinen Druckqualität nicht verstecken.Die größte Schwäche liegt aktuell noch bei Software, App und Plattform. Hier ist die Konkurrenz etwas weiter. Trotzdem funktioniert das Gesamtpaket bereits gut, und die Hardware ist für den Preis wirklich stark.Für Einsteiger mit etwas Lernbereitschaft, Fortgeschrittene und alle, die einen kompakten Mehrfarb-Drucker suchen, ist der Kobra X aus meiner Sicht eine sehr starke Wahl.

    Schneller Multicolor-Drucker mit überraschend guter Qualität – aber nicht perfekt

    4/5 · Muecke

    Nach inzwischen rund 80 Stunden Druckzeit und etwas über 2 KG Filament kann ich den Anycubic Kobra X inzwischen recht gut einschätzen. Anfangs war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch, vor allem weil der Markt für schnelle CoreXY-/Bedslinger-Drucker inzwischen extrem voll ist und viele Geräte auf dem Papier besser wirken als im Alltag. Inzwischen muss ich aber sagen: Der Kobra X ist tatsächlich ein ziemlich guter Drucker geworden.Vom Gesamtgefühl her würde ich ihn irgendwo zwischen einem Bambu Lab A1 Combo und modernen Highspeed-Druckern wie dem Flashforge Adventurer 5X einordnen. Er ist schnell, unkompliziert und liefert überraschend gute Ergebnisse, selbst ohne stundenlanges Profil-Tuning.Der Aufbau war bei mir problemlos. Nach dem Zusammenbau und der ersten Kalibrierung lief der Drucker sehr schnell einsatzbereit. Besonders positiv finde ich, dass Anycubic inzwischen softwareseitig und beim Bedienkonzept deutlich aufgeholt hat. Der Slicer erinnert stark an Bambu Studio oder die aktuellen Flashforge-Slicer. Wer bereits mit Orca, Bambu oder Flashforge gearbeitet hat, wird sich sofort zurechtfinden. Die Menüführung ist fast identisch und viele Funktionen wirken inzwischen angenehm modern.Was mir allerdings negativ aufgefallen ist: Die Filament-Zuordnung im Multicolor-System ist noch nicht ganz sauber gelöst. Die Filamente werden zwar erkannt und geladen, vor dem eigentlichen Druck muss ich die Farben aber trotzdem oft noch einmal manuell kontrollieren oder neu zuweisen, weil die Zuordnung sonst nicht korrekt übernommen wird. Das ist kein Drama, nervt aber im Alltag etwas.Die Druckqualität selbst hat mich dagegen wirklich positiv überrascht. Gedruckt wurde bei mir hauptsächlich mit PLA und PETG, unter anderem mit Filament von Sunlu – teilweise komplett ohne spezielle Kalibrierung, einfach mit dem normalen Anycubic-Profil. Gerade das letzte Modell auf den Bildern, der große Urban-/Night-Fury-Drache mit Hoodie, wurde praktisch direkt mit Standardprofil gedruckt. Dafür sehen die Oberflächen wirklich ordentlich aus. Die Layer sind sauber, die Farbübergänge gelungen und auch die kleinen Details an Augen, Kleidung und Konturen kommen erstaunlich gut heraus.Auch PETG verarbeitet der Drucker besser als erwartet. Ich habe damit unter anderem Zubehörteile für den Drucker selbst gefertigt, darunter Halterungen für meinen Creality Space Pi X4L Filamenttrockner sowie verschiedene Poop-Behälter für Mehrfarbdrucke. Gerade PETG ist oft ein guter Härtetest für schnelle Drucker, weil viele Geräte dort anfangen zu schmieren oder unsaubere Oberflächen zu produzieren. Der Kobra X macht das insgesamt ziemlich ordentlich.Die Druckgeschwindigkeit ist hoch, ohne dass die Qualität komplett zusammenbricht. Genau das schaffen viele günstige „600 mm/s“-Drucker eben nicht. Der Kobra X wirkt hier deutlich besser abgestimmt. Natürlich erreicht man die absoluten Maximalgeschwindigkeiten eher in speziellen Szenarien, aber selbst bei realistischen Geschwindigkeiten arbeitet der Drucker angenehm flott. Gerade Benchys, Flexi-Figuren oder funktionale Teile gehen wirklich schnell.Beim Mehrfarbdruck merkt man allerdings schnell die typische Schattenseite solcher Systeme: den Filamentabfall. Anycubic wirbt zwar mit reduziertem Materialverbrauch durch das ACE-System , aber bei größeren und komplizierten Modellen fällt trotzdem ordentlich „Poop“ an. Das sieht man auf meinen Bildern auch ziemlich gut. Für einfache Farbwechsel ist das noch okay, bei komplexen Figuren mit vielen Layerwechseln summiert sich das aber schnell. Im direkten Vergleich empfinde ich den Abfall zwar etwas geringer als bei manchen anderen Systemen, Wunder sollte man hier aber nicht erwarten.Sehr gut gefällt mir dagegen die allgemeine Druckstabilität. Flexi-Figuren liefen problemlos, ebenso größere dekorative Drucke. Auch die erste Schicht sitzt meistens zuverlässig. Das automatische Leveling funktioniert ordentlich und ich musste deutlich weniger manuell eingreifen als bei älteren Druckern.Ein Punkt, der mich allerdings wirklich stört, ist die Lautstärkecharakteristik. Die angegebenen rund 48 dB mögen technisch vielleicht stimmen , aber entscheidend ist nicht nur die Lautstärke, sondern das Geräusch selbst. Der Lüfter erzeugt ein ziemlich nerviges hohes Fiepen, ähnlich wie bei meinem Flashforge Adventurer 5M. Genau deshalb steht der Drucker inzwischen bei mir auf dem Dachboden und nicht mehr im Wohnbereich. Für eine Werkstatt oder einen separaten Druckraum ist das egal, im Wohnzimmer würde mich das auf Dauer aber wahnsinnig machen.Positiv finde ich außerdem:gutes modernes Bedienkonzeptschnelle Inbetriebnahmeordentliche Druckqualität bereits mit Standardprofilensaubere PETG-Ergebnissegute Haftung auf der Druckplatterecht unkomplizierter Multicolor-Druckbrauchbare Druckgeschwindigkeit auch bei AlltagsmodellenWeniger gut:LüfterfiepenFilament-Zuordnung vor dem Druck teilweise fehlerhaftbei komplexen Mehrfarbdrucken trotzdem viel MaterialabfallSoftware noch nicht ganz auf Bambu-NiveauUnterm Strich bin ich mit dem Drucker aber wirklich zufrieden. Der Anycubic Kobra X ist deutlich besser, als ich anfangs erwartet hatte. Vor allem wer bereits Erfahrung mit modernen Highspeed-Druckern hat und ein schnelles Multicolor-System mit guter Druckqualität sucht, bekommt hier einen ziemlich interessanten Drucker. Besonders positiv finde ich, dass viele Drucke bereits mit den Standardprofilen erstaunlich gut aussehen und man nicht erst tagelang Profile optimieren muss, bevor brauchbare Ergebnisse entstehen.

    Sehr nah an Oberklasse-Druckern – für 300 € fast schon absurd gut

    5/5 · Björn

    Ich habe den Artikel im Rahmen des Amazon Vine Programms kostenlos erhalten. Trotzdem versuche ich, eine neutrale Bewertung abzugeben, die anderen bei der Kaufentscheidung hilft.FAZIT VORAB / TLDRFür mich ist der Anycubic Kobra X ein extrem leistungsfähiger Highspeed-Hobbydrucker mit moderner Multicolor-Technik, der qualitativ erstaunlich nah an deutlich teurere Geräte herankommt. Für Einsteiger und ambitionierte Hobbyanwender ist das Gesamtpaket aus Geschwindigkeit, Vierfarbdruck und Komfortfunktionen in dieser Preisklasse sehr überzeugend.EINSATZBEREICH & ANLASSIch nutze 3D-Drucker vor allem für funktionale Teile, Dekoobjekte und Multicolor-Modelle. Bisher läuft bei mir seit zwei Jahren ein Bambu Lab X1C, also ein Gerät aus der Oberklasse. Entsprechend hoch war mein Maßstab. Der Anycubic Kobra X sollte zeigen, was die moderne Einstiegsklasse heute leisten kann – insbesondere beim schnellen Mehrfarbdruck, beim Umgang mit verschiedenen Filamenten (PLA, TPU, PVA) und beim Alltagskomfort.ERSTER EINDRUCK & VERARBEITUNGDas Auspacken und der Aufbau waren sehr einfach, der Drucker ist fast „ready to go“. Die automatische 49-Punkt-Nivellierung nimmt einem direkt am Anfang viel Arbeit und Unsicherheit ab, was ihn gerade für Einsteiger attraktiv macht. Das Druckvolumen ist sogar minimal größer als beim X1C, allerdings als klassischer Bettschubser (bewegtes Bett in Y-Richtung).Die Verarbeitung wirkt insgesamt wertig und stabil, das Metallgehäuse macht einen soliden Eindruck. Trotz Mehrfarbfunktion bleibt das Gerät relativ kompakt und passt gut auf den Schreibtisch.PRAXISERFAHRUNG IM ALLTAGDer direkte Vergleich zum X1C ist eigentlich unfair, weil beide in unterschiedlichen Klassen spielen – allein preislich. Trotzdem war ich positiv überrascht, wie dicht der Anycubic Kobra X in vielen Alltagssituationen an meinen Oberklasse-Drucker herankommt.Geschwindigkeit und Dynamik:Die angegebenen bis zu 600 mm/s sind ambitioniert, aber das allgemeine Drucktempo und die Beschleunigung fühlen sich durchaus auf Bambu-Niveau an. Der Kobra X wirkt wie ein sehr clever optimierter Schnellläufer: aggressiv auf Tempo getrimmt, aber mit erstaunlich ordentlicher Qualität. Für kleine bis mittlere Teile und „normale“ Geschwindigkeiten sind die Ergebnisse wirklich stark.ACE GEN 2 – Mehrfarbdruck:Hier hat mich der Drucker ehrlich beeindruckt. Anycubic hat die zeitkritischen Punkte beim Single-Nozzle-Multicolor-Druck gut adressiert: Retract-Wege, Purge, Filamentwechsel.Der Cutter sitzt direkt am Hotend, dadurch sind Farbwechsel für diese Klasse extrem schnell, und der Filamentwechselweg ist deutlich verkürzt. In der Praxis bedeutet das:- Farbwechsel spürbar schneller, teilweise sogar gefühlt schneller als mit manchen AMS-Lösungen.- Deutlich weniger Filamentabfall als bei älteren Multicolor-Systemen.Gerade bei großen, mehrfarbigen Prints spart man merklich Zeit und Material. Allerdings bleibt bei sehr komplexen Multicolor-Modellen natürlich weiterhin etwas Materialabfall.Druckqualität:Der erste Benchy sah besser aus, als ich erwartet hatte.- Kleine Benchys in PLA bei mittlerer Geschwindigkeit mit guter Kühlung kommen erstaunlich nah an das, was ich vom X1C gewohnt bin.- Für 300 € würde ich die Qualität bei einfachen Teilen bei etwa 85–90 % dessen einordnen, was ich mit meinem Oberklasse-Gerät erreiche.Wo der Unterschied sichtbar wird:- bei sehr hohen Modellen,- bei sehr hohen Geschwindigkeiten,- bei harten Richtungswechseln,- bei großen, glatten Flächen.Dann taucht der typische Bettschubser-Effekt auf: leichtes Ghosting, Resonanzen, minimale Wellen an Kanten. Der X1C wirkt hier deutlich ruhiger, präziser und „kontrollierter“.Adaptive Extrusion & Materialvielfalt:Das adaptive Extrusionssystem ist für mich kein reines Marketing. Der Drucker erkennt die Filamenthärte und passt die Extrusionskraft entsprechend an.Besonders positiv ist mir TPU aufgefallen: Das läuft deutlich entspannter als ich es in dieser Klasse erwartet hätte, während das beim X1C nicht immer selbstverständlich ist. PLA und auch wasserlösliche Filamente wie PVA lassen sich so sinnvoll kombinieren, ohne dass die Übergänge grob oder unsauber wirken.Bedienung, Fernzugriff und Alltag:Die automatische Nivellierung und die gleichmäßige Beheizung des Druckbetts haben bei mir zuverlässig für gute erste Schichten gesorgt – ich hatte keine nennenswerten Probleme mit Haftung oder schiefer Nivellierung.Hinzu kommen Remote-Steuerung und integrierte Kamera, was den Komfort beim Überwachen von Drucken erhöht.Allerdings ist die Software- und App-Seite nicht auf dem Niveau von Bambu Studio:- weniger ausgereift,- weniger sauber integriert,- etwas mehr Gefrickel bei der Bedienung.Für Einsteiger ist das alles noch gut nutzbar, man merkt aber, dass hier im Vergleich zur Premium-Klasse Abstriche gemacht werden.Geräusch & Zuverlässigkeit:Der Lüfter ist in seiner Charakteristik deutlich hörbar und kann je nach Umgebung als störend empfunden werden. Mechanisch läuft der Drucker eher „lebhaft“: mehr Vibration, mehr Resonanz, eben typisch Bedslinger.Positiv: In meinen Tests hatte ich- keine Probleme mit der Bettkalibrierung,- keine verstopften Düsen,- keine Aussetzer beim Filamentwechsel.Die Farbübergänge waren schneller als erwartet, und insgesamt lief der Drucker stabil. Nur die Filament-Zuordnung beim Mehrfarbdruck war nicht immer treffsicher, hier sollte man etwas aufmerksam bleiben.VORTEILE- Sehr schneller Mehrfarbdruck mit bis zu 600 mm/s- Deutlich effizienteres Filamentwechselsystem mit reduziertem Purge und weniger Abfall- Gute Druckqualität direkt nach der Einrichtung, besonders bei kleineren und mittleren Modellen- Einfache Inbetriebnahme dank automatischem 49-Punkt-Bed-Leveling- Vierfarbdruck ohne separates AMS-System notwendig- Stabile, wertige Metallkonstruktion- Adaptive Extrusionskraft für unterschiedliche Filamentarten (z. B. PLA, TPU, PVA)- Überraschend gute TPU-Performance für diese Preisklasse- Kompaktes, platzsparendes Design trotz Multicolor-Funktion- Fernzugriff und integrierte Kamera zur Drucküberwachung- Für Einsteiger sehr gut geeignet dank vieler AutomatikfunktionenNACHTEILE- Filament-Zuordnung im Mehrfarbbetrieb teilweise fehlerhaft- Lüftergeräusch könnte als störend empfunden werden- Software und App weniger ausgereift und integriert als bei Premiumsystemen- Bei hohen, schnellen oder sehr komplexen Drucken typische Bedslinger-Effekte (Ghosting, Resonanzen) sichtbar- Trotz reduziertem Purge weiterhin Materialabfall bei komplexen Mehrfarbdrucken vorhandenPREIS-LEISTUNGS-EINSCHÄTZUNGFür rund 299 € bietet der Anycubic Kobra X ein Funktionspaket, das vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte: 4-Farbdruck, hohe Druckgeschwindigkeiten, adaptive Extrusion, Auto-Leveling, Remote-Steuerung und Kamera. Im direkten Vergleich zu deutlich teureren Geräten kommt er in vielen Alltagsszenarien erstaunlich nah heran. Für mich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis deshalb fast schon absurd gut.ABSCHLIESSENDES FAZITInsgesamt würde ich dem Anycubic Kobra X 5 von 5 Sternen geben, weil er für seinen Preis ein extrem starkes Gesamtpaket liefert und sowohl Einsteiger als auch ambitionierte Hobbyanwender abholt, die modernen, schnellen Multicolor-Druck ohne Premium-Preisschild suchen.

    Absoluter Gamechanger! Intelligenter Mehrfarbdruck schlägt die Konkurrenz beim Müllverbrauch

    5/5 · Sebastian D.

    Ich nutze den Anycubic Kobra X nun seit einigen Wochen intensiv und bin restlos begeistert. Als erfahrener Maker fällt einem natürlich sofort die optische und technische Ähnlichkeit zum Bambu Lab A1 auf. Sowohl von der Form her als auch bei der enormen Druckgeschwindigkeit von bis zu 600 mm/s spielen beide Drucker in einer ähnlichen Liga. Wer jedoch denkt, Anycubic hätte hier nur kopiert, liegt völlig falsch. Das Team von Anycubic hat sichtlich viel Herzblut in die Entwicklung gesteckt, besonders beim bahnbrechenden, einzigartigen Multiextruder-System.Das Druckerlebnis ist von vorne bis hinten durchweg positiv. Der größte Pluspunkt für mich ist die Nachhaltigkeit: Jeder, der ein klassisches AMS-System nutzt, kennt die riesigen Mengen an Filament-Müll („Poop“), die bei jedem Farbwechsel entstehen. Anycubic hat sich hier echte Gedanken gemacht. Dank des neuartigen Extrusionsverfahrens wird der produzierte Müll massiv reduziert, was nicht nur die Umwelt schont, sondern auch den Geldbeutel.Zusätzlich hat Anycubic das größte Problem von Mehrfarbdruckern gelöst: die Zeit. Die Filament-Wechselzeiten wurden durch das neue System erheblich verbessert und beschleunigt. Der Wechsel läuft flüssig, präzise und ohne ständige Zwangspausen ab.Auch die restlichen Funktionen überzeugen auf ganzer Linie. Die adaptive Extrusionskraft meistert den Wechsel zwischen hartem PLA und super flexiblem TPU-Filament absolut fehlerfrei. Dank der intelligenten Fernsteuerung lässt sich der Drucker kinderleicht per App von unterwegs überwachen und steuern (ähnlich ach wie bei anderen Herstellern). Für Anfänger ist der 4-Farbdruck extrem zugänglich gestaltet, da die Software und das automatische Leveling perfekt ineinandergreifen, und es ein Auspacken hinstellen Drucken und freuen ohne Frust erlebnis ist halte ich diesen Drucker absolut geeignet für Anfänger oder aber auch Einfach Familien die ab und an mal was eignes neues Probieren wollen.Fazit: Der Kobra X ist für mich der aktuell durchdachteste High-Speed-Multicolordrucker auf dem Markt. Schnelligkeit gepaart mit weniger Abfall und rasanten Wechselzeiten – eine klare Kaufempfehlung für Anfänger da der Umgang hier auch ohne ein nur mit dem Smartphone Problemlos möglich ist, ein PC wird erst bei Aufwendigeren Anwendungen oder das Drucken mehrer Objekte auf einer Platte notwendig, aber auch hier hat Any eine Fork der dem des Bambu bis auf Fabe Blau statt Grün das gleiche ist.

    Leistungsstarker 3D-Drucker mit hoher Geschwindigkeit und einfacher Handhabung

    4/5 · Paty Scho

    ​Montage und InbetriebnahmeDer 3D-Drucker wird transportsicher und ordentlich verpackt geliefert. Der Aufbau gestaltet sich auch für Einsteiger unkompliziert, da das Gerät weitgehend vormontiert ist. Die restlichen Handgriffe sind dank der klaren Anleitung schnell erledigt. Das automatische Bed-Leveling funktioniert absolut zuverlässig und nimmt einem die lästige manuelle Justierung des Druckbettes komplett ab, sodass der erste Testdruck im Handumdrehen starten kann.​Druckgeschwindigkeit und QualitätBesonders beeindruckend ist die enorme Druckgeschwindigkeit, ohne dass dabei die Präzision auf der Strecke bleibt. Selbst bei hoher Beschleunigung liefert das stabile Gehäuse eine hervorragende Laufruhe. Die Druckergebnisse überzeugen durch saubere Schichten, glatte Oberflächen und eine minimale Fadenbildung (Stringing). Das aufgeheizte Druckbett sorgt zudem für eine exzellente Bauteilhaftung während des Druckvorgangs, während sich die fertigen Modelle nach dem Abkühlen leicht von der PEI-Federstahlplatte lösen lassen. Denn werde ich hier wieder auf ein Coldplate setzten.​Effizientes Multi-Color-SystemEin echter Meilenstein ist das optimierte System für den mehrfarbigen Druck. Im direkten Vergleich zu meinem alten Kobra 3 zeigt sich hier eine deutliche Weiterentwicklung. Die Farbwechsel wurden spürbar optimiert und laufen so effizient ab, dass sie im Praxisbetrieb tatsächlich eine Menge Material und wertvolle Zeit einsparen. Das macht den Mehrfarbdruck endlich auch für größere Projekte im Alltag wirtschaftlicher.​Hardware und KomfortfunktionenDas Zusammenspiel aus dem zuverlässigen Extruder und dem optimierten Hotend sorgt für eine gleichmäßige Filamentzufuhr, was Fehldrucke effektiv minimiert. Die Bedienung über das reaktionsschnelle Touch-Display ist intuitiv und übersichtlich gestaltet. Auch die App funktioniert gut und lässt Basiszugriff und Kontrolle per Cam außerhalb des eingenen Netzwerks zu. Sehr praktisch sind zudem der integrierte Filamentsensor, der den Druck bei Materialende rechtzeitig pausiert, sowie die „Resume Print“-Funktion, die den Druck nach einem eventuellen Stromausfall nahtlos fortsetzt.​Vorteile​Enorme Druckgeschwindigkeit: Deutliche Zeitersparnis bei gleichbleibend hoher Qualität.​Effizienter Farbwechsel: Spart im Vergleich zum Kobra 3 spürbar Material und Zeit.​Zuverlässiges Auto-Leveling: Stressfreies Einrichten des Druckbettes ohne manuelles Eingreifen.​Intuitive Bedienung: Übersichtliches und gut reagierendes Touch-Display, simple App.​Sicherheitsfeatures: Filamentsensor und Stromausfall-Schutz bieten hohe Zuverlässigkeit.​Kritikpunkte​Geräuschpegel: Durch die Lüfter, die für die hohe Geschwindigkeit nötig sind, ist das Gerät während des Drucks deutlich hörbar. Die Bewegungen des Druckers sind dabei aber relativ leise.​NeutralBauraum-Einschränkung: Für extrem große Projekte stößt das Standard-Druckvolumen (25*25*25cm) naturgemäß an seine Grenzen.​FazitEin moderner und extrem schneller 3D-Drucker, der sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Maker begeistert. Die Kombination aus hoher Geschwindigkeit, solider Verarbeitungsqualität und komfortablen Automatisierungsfunktionen macht ihn zu einer klaren Empfehlung für alle, die ein zuverlässiges Arbeitstier für ihre 3D-Projekte suchen.

    Very good starter 3d printer

    5/5 · Derfal5x5

    Very good starter 3D Printer, easy to set up and been used daily for the past 2 weeks. Software works very well and App is also good.

    Great quality print

    5/5 · andy powell

    Excellent printer no fault yet not like the kobranmax combo I never got the expensive ace box working just use it to dry out filament now but this prints straight from the box

    Som teething issues but overall very happy. Very well priced. Not many complaints. ****

    4/5 · Very happy, brilliant tool, probably the bets multi tool on the market, I don't normally write reviews but I was so pleasantly surprised by this 'body only' option still arrive with the extra bits including a few blades, sanding and hoover attachment and a bonus that put a smile on my face the T-stak box for it aswell! For £120 can't complain👍

    To start the box arrived open. A day late. I struggle get good first layers on some prints, the first few prints were especially difficult. I have now got the printer running pretty nicely. It poops quite a bit but obviously it is very well priced. Overall I am very happy with it and will be looking at other Anycubic things maybe the ace 2 pro next will be a good match for this printer. Ive included a timelapse video of some sabertooth teeth i printed.

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    ANYCUBIC 3D Printers 4.7/5 rating

    What stands out

    • 3D printer, 300°C Hotend Multi-color Printing

    Before you buy

    • Confirm the dimensions: ‎44.15 x 44.88 x 45.13 cm; 10.2 kg.
    • Estimated item weight: 10.2 Kilograms.
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